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Cocos Diary: Kurzurlaub Berchtesgadener Land - 07.09.2017


Servus mitanand,
heute gebe ich mal wieder meinen Senf dazu und erzähle euch etwas über unseren Kurzurlaub im Berchtesgadener Land. Weil das in auf einen Aufwasch aber zuviel zu erzählen wäre, und meine Pfötchen nicht soviel tippen können, teilen wir das mal auf und los gehts:

07.09.2017
05:10 Uhr - ernsthaft? Ja, der Wecker klingelt und meine Mami steht doch tatsächlich voller Tatendrang auf. Na, da bleibe ich doch lieber noch ein bisschen im warmen Bett liegen. Leider ist aus meinem Plan nicht viel geworden, weil meine Mami so einen Lärm in der Wohnung gemacht hat. Die ist da rumgehüpft und hat noch Sachen in den Koffer gepackt. Auch meinen Löwen und mein Schafi hat sie noch eingepackt. Dann habe ich noch ein bisschen Frühstück bekommen, aber ganz ehrlich, das war mir doch eindeutig zu früh und ich wusste ja nicht so wirklich was los ist, deswegen habe ich auch nicht viel gegessen. Schwuppdiwupp waren wir auch schon im Auto. Nach knappen drei Stunden (mit sehr vielen Pausen...) sind wir dann auch in Berchtesgaden angekommen und sind mit dem Auto hoch zur Dokumentation Obersalzberg gefahren. Die Fahrt den Berg hinauf hat sich als sehr nervenaufreibend herausgestellt. Meine Mami hat sich das folgendermaßen erklärt: "Herrschaftzeitn Coco, wir häddn uns vielleicht doch a Auto mit mehra PS kaffa soin!". Aber wir sind dann doch oben angekommen, aber bitte fragt nicht wie.
Auf'e woi ma!
Auf jeden Fall haben wir dann unseren Fiat geparkt und ich war so nervös, weil ich ja nicht wusste wo wir waren und musste deswegen ganz stark hecheln und fiepen!! Für das Parkticket haben wir, wenn ich mich recht erinnere, 3 Euro bezahlt und haben uns dann auf den Weg gemacht, uns ein Ticket für das Kehlsteinhaus zu kaufen. Das waren ca. 16 Euro für die Fahrt mit dem Bus, denn ohne den Bus kommt man nicht nach oben. Es ist wirklich gut, dass die Busse alle 25 Minuten fahren, weil man dann nicht so lange warten muss und gerade für mich, als Wusel, ist das doch eine große Erleichterung. Wir haben dann noch ungefähr 15 Minuten gewartet und sind dann in den Bus gestiegen, der irgendwie ziemlich voll war. Sogar ein anderer Hund war dabei, aber der hat mich  nicht interessiert, weil ich zu nervös war, schließlich war das meine erste Busfahrt und dann auch noch so garch den Berg hinauf, nämlich ein Höhenunterschied von 700 m! Also, die erste Busfahrt für mich dauerte dann 20 Minuten und meine Mami war ganz begeistert, weil der Bus so easypeasy da nach oben fuhr. Ich, naja, ich war ziemlich nervös und weniger begeistert.

Oben angekommen standen wir dann in einer Menschenmaße, weil man sofort bei der Ankunft seine Rückfahrt bei einem netten Herrn registrieren musste. Das war wirklich Hölle für mich - soviele Menschen und wenig Menschen, die Rücksicht nahmen. Also hat mich meine Mami auf den Arm genommen, nicht dass mich noch jemand übersieht. Wir haben eine Rückfahrt um 12:40 Uhr "gebucht", aber dazu später mehr. Nachdem wir die Menschenmenge verlassen haben, konnte ich endlich wieder laufen und lieber Scholli, meine Mami hatte recht, das war mal 'ne hammer Aussicht, obwohl wir noch nicht mal ganz oben waren. Denn für die Gäste führt der Weg danach noch durch einen Tunnel, der in den "Warteraum" für den Aufzug führt (der wurde früher übrigens auch wirklich als Warteraum für die Gäste des Kehlsteinhauses genutzt). Wir mussten nicht lange warten und der Aufzug kam auch schon. 124 m hat uns der Aufzug innerhalb von ca. 40 Sekunden nach oben gebracht und das hat mir schon besser gefallen als die Busfahrt. So, aber dann endlich sind wir GANZ oben gewesen, auf 1.834 m. Da oben war es wirklich schön und wir hatten auch Glück mit dem Wetter, meint Mami. Zwar war es leicht nebelig, man konnte aber doch noch gut sehen. Aber bitterkalt war es da oben. Teilweise habe ich schon ein bisschen gezittert, es war sehr windig. 
Und da setzt mich meine Mami doch echt auf die Bank, kramt in ihrem Rucksack und holt den Selfiestick hervor und probiert den mit mir aus. Naja, das war eigentlich schon ganz cool. Wir sind auch noch bis zum Gipfelkreuz gelaufen und hatten von dort oben nochmal mehr gute Aussicht. Das Schöne war wirklich, dass man sich frei bewegen konnte, also die Anzahl der Besucher war vollkommen in Ordnung. 

Das mit dem Selfiestick müssen wir noch üben...
Nachdem wir dann draußen fertig waren, sind wir nach drinnen gegangen, denn im Kehlsteinhaus befindet sich ein Restaurant und wir waren echt hungrig. Ehrlich gesagt war es uns da aber zu voll und zu laut, also haben wir uns noch die Fotoausstellung in der Sonnenterrasse angeschaut und sind dann wieder mit dem Aufzug nach unten gefahren, da war es dann ca. 12:10 Uhr, unsere Busrückfahrt war aber erst um 12:40 Uhr. So haben wir uns auf eine Bank gesetzt und wollten entspannen, als ein Busfahrer rief, dass er noch Plätze frei hätte, die wir dann dankend angenommen haben, es war, wie gesagt, wirklich frisch da oben. 20 Minuten wieder Bus fahren, diesmal nach unten.

Nach diesem aufregenden Ausflug hatten wir dann noch etwas Zeit, bevor unser Hotelzimmer frei wurde und sind deswegen noch in die Altstadt von Berchtesgaden gefahren. Da haben wir es uns in einem kleinen aber feinen Café gemütlich gemacht und meine Mami hat einen Kaffee getrunken. Danach haben wir die Berchtesgadener Läden noch unsicher gemacht und sind dann losgedüst zu unserem Hotel in Bischofswiesen.
Wir waren sofort begeistert! Das Hotel mitten auf einem Berg, rundherum nur Wald und Wiese und soviel grün haben wir selten an einem Stück gesehen! Es war super! Auch unser Zimmer war sauber, wenn doch auch etwas klein. Was wir nicht so gut fanden war, dass unser Zimmer direkt über der Hotelküche war und auch abends deswegen immer eine Geräuschkulisse vorhanden war, aber wie sagt meine Mami immer: Shit happens. Von der Hotelinhaberin haben wir dann noch einen Tipp zum Gassigang bekommen, den wir gleich noch ausgenutzt haben und uns die Umgebung näher angeschaut haben.
Do gfoits ma!
Mami und ich haben in einem bayrischen Wirthaus noch gut gegessen (wohl eher nur Mami, ich war unter dem Tisch) und wir haben den Abend dann ganz entspannt im Hotelzimmer ausklingen lassen. Es war wirklich ein sehr langer, aufregender und schöner Tag, deswegen war ich auch sehr müde. Aber ich werde niemals zu müde sein, um Geräusche zu ignorieren und nicht zu bellen. Wie dem auch sei - müde und glücklich sind wir eingeschlafen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr auch im zweiten Teil nochmal reinklickt. Da erzähle ich euch dann über unseren Besuch im Freilichtmuseum Salzburg und dem Hintersee :)

Wuselige Grüße

Coco (und Simone)

insta: cocoundsimone

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