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[miDoggy Parade] Spannung beim Gassigehen einbauen


Ganz knapp haben wir es noch geschafft und nehmen dieses Mal wieder an der Blogparade von Julia & Lola mit dem Thema "Wie findet mein Hund Spaziergänge wieder spannend?" teil und verraten euch hierzu unsere Top 5 (nicht nach Favoriten aufgelistet).

1. Neue Wege erkunden
Total easy, oder? Nehmt euch euer Auto, Fahrrad oder was auch immer und fahrt einfach mal raus. Aus der Stadt oder dem Dorf und macht euch mit eurem Hund gemeinsam auf Erkundungstour. Coco und ich sind z. B. sehr gern im Ampertal unterwegs und bekommen die Tipps auch u. a. von unserer Oma. Jeder neue Spazierweg bietet dem Hund neue Erfahrungen und euch vielleicht wunderbare, unberührte Natur.
2. Einfach mal schnüffeln lassen
Das machen wir sehr gern, kein großes Programm, sondern Hund einfach mal Hund sein lassen. Denn Nasenarbeit ist Kopfarbeit.

3. Verstecken
Lasst euren Hund von der Leine und sobald ihr merkt, dass er sich nicht mehr für euch interessiert, mit dem Kopf nicht mehr bei euch ist, versteckt euch einfach hinter dem nächsten Baum oder Busch. Natürlich sollte hierfür eine gewisse Bindung zwischen Hund und Halter vorhanden sein, sonst könnte das auch nach hinten losgehen. Aber in den meisten Fällen wird der Hund für eine Sekunde verdutzt um sich schauen und euch dann suchen kommen. Sobald er euch gefunden hat, auf jeden Fall richtig super doll loben, oder wie wir in Bayern sagen: "SUBBA hosd des gmacht!".

4. Tricks im Spaziergang einbauen
Ja, auch Tricks lassen sich superleicht im Spaziergang einbauen, vor allem wenn der Hund ohne Leine unterwegs ist. Versucht ihn, durch eure Beine zu lotsen, lasst ihn auf einen Baumstamm springen und er soll sich darauf um die eigene Achse drehen (je nach Körpergröße und Durchmessers des Baumstammes natürlich), Pfötchen geben, etc.

5. Klassische Unterordnung
Auch wenn Unterordnung sehr viel Gehorsam vermittelt, macht es doch nur in Maßen Spaß, also am besten nicht übertreiben. Wir bauen gern ganz kurze Sequenzen in den Alltag ein. Als Beispiel vielleicht folgendes: Coco läuft ohne Leine ca. drei Meter vor mir und acht Meter weiter ist eine Kurve, also es lässt sich nicht erkennen, ob ein anderer Hund hinter der Kurve läuft. Aus Sicherheitsgründen rufe ich meinen Vierbeiner zu mir, lasse ihn sitzen, gebe ihm das Kommando "Bleib" und gehe entspannt die elf Meter vorne in die Kurve und schaue, was sich dahinter befindet. Sobald der Weg frei ist, gebe ich Coco ein Freizeichen und sie darf zu mir kommen.
Ihr seht, wir sind im Alltag kein Fan von großen Rucksäcken, in denen sich ein Dummy, Ball oder Spielzeug befindet. Wir versuchen stets das beste aus der uns gegebenen Umgebung rauszuholen und damit zu arbeiten. Und auch wenn sich aus der Umgebung mal nichts ergibt, so denke ich ganz persönlich, dass wir Hundehalter auch nicht nur Unterhalter für Hunde sein sollten. Also, einfach mal Hunde ihr Ding machen lassen, zusehen und genießen! :)

Wir hoffen, dass wir euch ein paar gute Tipps mit auf dem Weg geben konnten und würden uns über eure Top 5 in den Kommentaren rießig freuen.

Eine gute Zeit für euch

Coco & Simone

insta: cocoundsimone

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